Texte sind Bilder!?
Welche Sprache prägt das Bild, das sich die Menschen von Ihnen machen? Die Menschen, auf die es ankommt?
Bilder sagen mehr als tausend Worte, heißt es. Das stimmt meistens. Die Schlussfolgerung, Worte besäßen im Vergleich zu Bildern einen geringeren Nutzwert, stimmt hingegen nicht. Es wäre schlicht dumm, eins gegen das andere auszuspielen.
Interessanter sind die Überschneidungen - die Bereiche zum Beispiel, in denen Worte Bilder entstehen lassen. Worte, Wortgruppen, Sätze, die innere Bilder bei dem/der aufsteigen lassen, der/die diese Worte liest oder hört. Wer immer schon einmal die Wirkung anrührender Lyrik erfahren hat, weiß, wovon ich rede.
Ganz ohne Bilder kommt wohl kein Text aus - ganz ohne Sprachbilder. Auch wenn man nicht dran denkt: begleitende Bilder entstehen unweigerlich, mehr oder weniger bewusst, mehr oder weniger Emotionen auslösend. Da wir wissen, dass Emotionen darüber entscheiden, ob ein Text "ankommt" oder nicht (vier mal stärker als der nüchterne Verstand, sagen die Gehirnforscher), spricht alles dafür, Texte achtsam zu gestalten und auf das zu schauen, was jenseits der Worte wirken könnte.
Jeder Text wirkt. So oder so. Die Sprache, mit der Sie auftreten, wirkt. Reden wir über Texte? Zum Beispiel ...
- darüber, was Sie für eine gute Wirkung Ihrer Texte tun können;
- über die (Sprach)bilder, die Herz, Hirn und Bauch Ihrer Kund/inn/en ansprechen;
- über die Kunst, mit möglichst wenig Worten möglichst viel zu sagen.















