Logos: wiedererkennen statt illustrieren

Audi-Kuehlergrill

Jemand schaut auf ein – Ihr? – Logo, und es ist, als würde man alte Bekannte treffen...

Sie kennen das ... bei manchen Logos muss gar nicht mehr dabeistehen, welche Marke damit verbunden ist. Die Psychologie sagt, dass die Funktion des Wiedererkennens emotional deutlich stärker "belohnt" wird als die Funktion des puren Wahrnehmens. Darum gibt es Logos.

Ein gutes Logo wird schnell "gelernt" und zuverlässig wiedererkannt, auf einen Blick. Im Idealfall sogar dann, wenn es der Blick nur streift. Mit dem Wiedererkennen läuft Erinnerung mit - Erinnerung an die Gesamtheit der Eindrücke, an das Image, das mit dem Logo verbunden ist. Hat jemand mit Ihrem Unternehmen gute Erfahrungen gemacht, so werden diese guten Erfahrungen jedes Mal aktiviert, wenn das Logo wiedererkannt wird. Dasselbe gilt freilich auch für schlechte Erfahrungen...

Logos sind schlicht Verstärker. Sie haben keine Eigenwirkung, sie reduzieren die Komplexität der Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden auf ein gut kommunizierbares Element. Daraus ergibt sich schlüssig eine der Hauptanforderungen an ein brauchbares Logo: Es muss so einfach wie möglich sein. So einprägsam wie möglich. So unverwechselbar wie möglich.

Die gelegentlich anzutreffende Vorliebe, in ein Logo quasi ein Bilderbuch der gesamten Unternehmenstätigkeit oder eine tief durchkomponierte Symbolik hineinzupacken, steht diesen Schlüsselfunktionen eines erfolgreichen Logos diametral entgegen.

Reden wir über Logos? Zum Beispiel ...

  • über solche, die Ihnen aus dem Stegreif einfallen;
  • über Ihr eigenes und mögliche Unterschiede zu denen, die Ihnen aus dem Stegreif einfallen;
  • über bewährte Strategien, ein Logo zu entwickeln und darauf ein Corporate Design aufzubauen...